Nahezu jeder Besitzer eines Autos fährt dieses auch mehr oder minder regelmäßig in die Waschanlage. Doch nicht immer ist das Auto nach der Behandlung nur sauber - es kann vorkommen, daß es beim Waschvorgang zu Beschädigungen kommt.
Zunächst ist bei einem solchen Schaden der Verursacher zu ermitteln. Ist der Betreiber der Waschanlage für den Schaden verantwortlich, wird dieser von dessen Versicherung reguliert. Andernfalls, d.h. bei Verschulden des Autobesitzers, trägt ggf. dessen Versicherung - soweit ein entsprechender Schutz vorhanden ist - den Schaden.
Eine unkomplizierte Regulierung setzt aber voraus, daß die Schuldfrage eindeutig klärbar ist. Das Verschulden des Anlagenbetreibers wird zunächst vermutet (§ 280 Abs. 1 Satz 2 BGB); der Betreiber muß daher nachweisen, daß der Schaden nicht durch die Waschanlage entstanden ist.
Die Haftung für Schäden am Wagen kann nicht generell über die AGB des Waschanlagenbetreibers ausgeschlossen werden (BGH, Az: X ZR 133/03). Entsprechende Klauseln, die eine Haftung für die Beschädigung der außen an der Karosserie angebrachten Teile oder auch für Folgeschäden ausschließen, sind ungültig.
Finden sich beispielsweise nach dem Waschvorgang Kratzer am Auto, deren Schadensbild nicht zur Waschanlage paßt, so trägt der Halter die Beweispflicht dafür, daß die Kratzer beim Waschvorgang entstanden sind. Dies dürfte regelmäßig problematisch sein, da vor dem Waschvorgang im allgemeinen keine Dokumentierung des Fahrzeugzustands erfolgte. Des weiteren sind die Anweisungen des Personals bzw. der Maschine genau zu beachten: die Mißachtung der Bedienungsanleitung führt dazu, daß kein Anspruch gegen den Betreiber besteht.
Zunächst ist bei einem solchen Schaden der Verursacher zu ermitteln. Ist der Betreiber der Waschanlage für den Schaden verantwortlich, wird dieser von dessen Versicherung reguliert. Andernfalls, d.h. bei Verschulden des Autobesitzers, trägt ggf. dessen Versicherung - soweit ein entsprechender Schutz vorhanden ist - den Schaden.
Eine unkomplizierte Regulierung setzt aber voraus, daß die Schuldfrage eindeutig klärbar ist. Das Verschulden des Anlagenbetreibers wird zunächst vermutet (§ 280 Abs. 1 Satz 2 BGB); der Betreiber muß daher nachweisen, daß der Schaden nicht durch die Waschanlage entstanden ist.
Die Haftung für Schäden am Wagen kann nicht generell über die AGB des Waschanlagenbetreibers ausgeschlossen werden (BGH, Az: X ZR 133/03). Entsprechende Klauseln, die eine Haftung für die Beschädigung der außen an der Karosserie angebrachten Teile oder auch für Folgeschäden ausschließen, sind ungültig.
Finden sich beispielsweise nach dem Waschvorgang Kratzer am Auto, deren Schadensbild nicht zur Waschanlage paßt, so trägt der Halter die Beweispflicht dafür, daß die Kratzer beim Waschvorgang entstanden sind. Dies dürfte regelmäßig problematisch sein, da vor dem Waschvorgang im allgemeinen keine Dokumentierung des Fahrzeugzustands erfolgte. Des weiteren sind die Anweisungen des Personals bzw. der Maschine genau zu beachten: die Mißachtung der Bedienungsanleitung führt dazu, daß kein Anspruch gegen den Betreiber besteht.
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Jetzt 7 Tage kostenlos testenStand: (letzte Änderung: 26.04.2026)
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Bearbeitung bleibt eine Haftung ausgeschlossen.
Beitrag von: RAin Theresia Donath und RA Dr. jur. Jens-Peter Voß | Geprüft von: RAin Patrizia Klein und RAin Alexandra Klimatos
Nein, eine generelle Haftung für Schäden am Fahrzeug kann nicht über AGB ausgeschlossen werden. Klauseln, die die Haftung für Karosserieteile oder Folgeschäden verneinen, sind laut Rechtsprechung ungültig (vgl. BGH, Az: X ZR 133/03).
Grundsätzlich wird das Verschulden des Anlagenbetreibers vermutet (§ 280 Abs. 1 Satz 2 BGB), sodass dieser nachweisen muss, dass der Schaden nicht durch die Anlage verursacht wurde. Handelt es sich jedoch um unklare Schäden, wie etwa Kratzer, die nicht eindeutig zum Waschbild passen, liegt die Beweislast beim Fahrzeughalter.
Sichern Sie sofort Beweise durch Fotos oder Zeugen und bewahren Sie den Kassenbon auf. Melden Sie den Vorfall unverzüglich dem Personal, lassen Sie ein Schadensprotokoll anfertigen und holen Sie zeitnah einen Kostenvoranschlag ein.
Ja, wenn der Betreiber oder dessen Versicherung die Regulierung eines begründeten Schadens verweigert, können die Kosten für anwaltliche Unterstützung als Folgeschaden geltend gemacht werden.
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