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Baumstumpf auf Campingplatz und die Verkehrssicherungspflicht

Reiserecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Der Betreiber eines Campingplatzes ist im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflichten dazu verpflichtet, auf einer Wiese, die als Stellplatz dient, Gefahrenquellen wie Baumstümpfe und ähnliches zu entfernen bzw. bodennah abzufräsen, wenn dies nur einen geringen Aufwand darstellt.

Fährt nun ein Besucher eines Campingplatzes über einen solchen Baumstumpf auf der Wiese, obwohl dieser gut erkennbar war, und kommt es dabei zu einem Schaden an dem Unterboden seines Kfz, so ist ihm ein erhebliches Mitverschulden in Höhe von 50% zuzurechnen.


LG Stade, 18.04.2013 - Az: 4 S 19/12


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)

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