Keine Haftung des Veranstalters für windigen Hotelportier

Reiserecht

Der Portier eines Hotels in Bangkok gab Anschriften von Gästen an Erpresser weiter. Diese versandten an die Gäste unter deren Heimatanschriften Briefe, in denen sie mit einer amtlich klingenden Firmenbezeichnung die Schwangerschaft angeblicher thailändischer Freundinnen mitteilten, sich erboten, gegen Zahlung bestimmter Summen für einen Schwangerschaftsabbruch zu sorgen. Für den Fall der Ablehnung wurden Unterhaltsforderungen angekündigt. Einer der angeschriebenen Reisenden forderte mindestens 4000 DM Schmerzensgeld vom Reiseveranstalter. Das Gericht  wies die Klage ab, weil der Veranstalter für das Verhalten des Hotelportiers nicht hafte.

LG Düsseldorf, 27.04.2001 - Az: 22 S 178/00

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Das es so schnell bearbeitet wurde hätte ich nicht gedacht, sollten unklarheiten auftauchen melde ich noch einmal.

Wilfried Kaufmann, Ehrenkirchen

Die mir zuteil gewordene Beratung ist aus meiner Sicht fundiert. Allein, vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.

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