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Grundstückskaufvertrag: Fehlen einer nach öffentlichen Äußerungen zu erwartenden Eigenschaft

Mietrecht | Lesezeit: ca. 1 Minute

Die Annahme eines Sachmangels wegen des Fehlens einer Eigenschaft der Kaufsache, die der Käufer nach § 434 Abs. 1 Sätze 2 und 3 BGB erwarten kann, setzt nicht voraus, dass diese Eigenschaft in dem notariellen Kaufvertrag Erwähnung findet.

Der Verkäufer einer gebrauchten Immobilie haftet aber für einen solchen Sachmangel - anders als für das Fehlen einer nach § 434 Abs. 1 Satz 1 BGB vereinbarten Beschaffenheit - in den Grenzen des § 444 BGB regelmäßig nicht, wenn der Kaufvertrag einen allgemeinen Haftungsausschluss enthält (Bestätigung von BGH, 22.04.2016 - Az: V ZR 23/15).


BGH, 09.02.2018 - Az: V ZR 274/16

ECLI:DE:BGH:2018:090218UVZR274.16.0

Dr. Jens-Peter VoßHont Péter HetényiDr. Rochus Schmitz

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