Nach § 43 Abs. 1 S. 1 LJG erlischt der Anspruch auf Wildschadensersatz, wenn der Geschädigte den Schadensfall nicht binnen einer Woche, nachdem er von dem Schaden Kenntnis erhalten hat oder bei Beachtung gehöriger Sorgfalt hätte erhalten können, anmeldet. Unter einem Schadensfall ist dabei der durch das Eindringen von Schadwild in die landwirtschaftlich genutzte Fläche jeweils konkret entstandene Schaden. Schadenserweiterungen und Neuschäden sind jeweils binnen der Frist des § 43 Abs. 1 S. 1 LJG nachzumelden.
Sofern eine solche Nachmeldung unterbleibt und Schadenserweiterungen bzw. Neuschäden nicht von rechtzeitig gemeldeten Altschäden zu unterscheiden sind, geht der Geschädigte seines gesamten Anspruchs verlustig.
Sofern eine solche Nachmeldung unterbleibt und Schadenserweiterungen bzw. Neuschäden nicht von rechtzeitig gemeldeten Altschäden zu unterscheiden sind, geht der Geschädigte seines gesamten Anspruchs verlustig.
AG Neuwied, 06.05.2014 - Az: 44 C 515/13
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Redaktionelle Bearbeitung: RA Dr. jur. Rochus Schmitz und RAin Alexandra Klimatos | Geprüft von: RA Martin Becker, RA Dr. jur. Jens-Peter Voß, RAin Patrizia Klein und RAin Theresia Donath
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