Nachträgliche Zulassung der Rechtsbeschwerde

Betreuungsrecht

Lässt das Beschwerdegericht analog § 44 FamFG auf eine Gegenvorstellung hin die Rechtsbeschwerde nachträglich zu, ohne festzustellen, dass seine ursprüngliche Entscheidung, die Rechtsbeschwerde nicht zuzulassen, objektiv willkürlich gewesen wäre oder den Instanzenzug unzumutbar und in sachlich nicht zu rechtfertigender Weise verkürzt hätte, ist die Zulassungsentscheidung verfahrensfehlerhaft ergangen und bindet das Rechtsbeschwerdegericht nicht (im Anschluss an BGH, 05.07.2017 - Az: XII ZB 509/15 sowie BGH, 04.03.2011 - Az: V ZR 123/10).

Hinweis: Im vorliegenden Fall stritten die Parteien um die Betreuervergütung

BGH, 28.02.2018 - Az: XII ZB 634/17

ECLI:DE:BGH:2018:280218BXIIZB634.17.0

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Das es so schnell bearbeitet wurde hätte ich nicht gedacht, sollten unklarheiten auftauchen melde ich noch einmal.

Wilfried Kaufmann, Ehrenkirchen

meine frage wurde umfänglich und zufriedenstellend beantwortet, ergänzt um einen hilfreichen hinweis bzgl. meines weiteren vorgehens. vielen dank

Roland Gumpp, Stuttgart