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Vorsicht beim Privatsurfen im Internet

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Wenn der Arbeitnehmer trotz eines Verbots des Arbeitgebers das Internet privat nutzt, kann dies eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Liegt kein ausdrückliches Verbot vor, kann dann gekündigt werden, wenn die Privatnutzung so sehr ausgedehnt wird, dass der Arbeitnehmer vom Einverständnis des Arbeitgebers nicht  mehr ausgehen kann. Normalerweise ist zuvor eine Abmahnung erforderlich, es sei denn, die Privatnutzung erreicht ein solches Ausmaß, dass ein grobe Pflichtverletzung gegeben ist.


ArbG Wesel, 21.03.2001 - Az: 5 Ca 4021/00


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Martin Becker (Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)

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