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Beamte

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 2 Minuten

Beamte sind Bedienstete des Bundes, der Länder, Gemeinden oder sonstigen juristischen Personen des öffentlichen Rechts, denen die Ausübung hoheitlicher Funktionen als ständige Aufgabe übertragen wurde. Durch Aushändigung einer Ernennungsurkunde wird eine Person in das Beamtenverhältnis berufen.

Nicht jeder Beschäftigte des Bundes, der Länder, Gemeinden oder sonstigen juristischen Personen des öffentlichen Rechts ist ein Beamter, es kann sich durchaus um Angestellte oder Arbeiter im öffentlichen Dienst handeln. Diese können aber, wenn sie hoheitlich tätig sind, im haftungsrechtlichen Sinne "Beamte" sein.

Personen im Beamtenverhältnis stehen in einem besonderen Dienst- und Treueverhältnis gegenüber dem Staat, für die diverse besondere Gesetze (z.B. Bundesbeamtengesetz, Landesbeamtengesetze) gelten. Die Ernennung eines Beamten kann auf Lebenszeit, auf Zeit, auf Probe und auf Widerruf erfolgen. Für die Dauer der Laufzeit ist die Auflösung des Beamtenverhältnisses nur unter ganz besonderen Voraussetzungen möglich. Ein Beamter kann nicht kündigen oder gekündigt werden, da kein vertragliches Arbeitsverhältnis besteht. Der Beamte kann jedoch jederzeit seine Entlassung beantragen.

Einige Bürger- und Arbeitnehmerrechte des Beamten sind eingeschränkt, so ist beispielsweise das Recht auf freie Meinungsäußerung im Dienst eingeschränkt. Auch außerhalb des Dienstes sollen Beamte das Ansehen des Staates nicht gefährden.

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Stand: (letzte Änderung: 18.04.2026)

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Beamte stehen in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis zum Staat und üben hoheitliche Funktionen aus. Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst hingegen unterliegen einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis, auch wenn sie ähnliche Aufgaben wahrnehmen.
Nein, da kein klassisches Arbeitsverhältnis besteht, gibt es keine Kündigung im herkömmlichen Sinne. Ein Beamter kann jedoch jederzeit die Entlassung aus dem Dienst beantragen.
Das Beamtenverhältnis kann durch Aushändigung einer Ernennungsurkunde auf Lebenszeit, auf Zeit, auf Probe oder auf Widerruf begründet werden.
Ja, aufgrund des besonderen Dienst- und Treueverhältnisses sind bestimmte Rechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung im Dienst eingeschränkt. Zudem dürfen Beamte das Ansehen des Staates auch außerhalb des Dienstes nicht gefährden.
Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Martin Becker (Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht)

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