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Keine Umsatzsteuer bei fiktiver Schadensabrechnung aus einem Verkehrsunfall

Verkehrsrecht | Lesezeit: ca. 1 Minute

Der Geschädigte, der statt der wirtschaftlich gebotenen Reparatur ein Ersatzfahrzeug erwirbt, kann die tatsächlich angefallenen Kosten der Ersatzbeschaffung bis zur Höhe der - hypothetisch erforderlichen - Reparaturkosten beanspruchen.

Wählt der Geschädigte den Weg der fiktiven Schadensabrechnung, kann er den Ersatz von Umsatzsteuer nicht verlangen. Dies gilt auch dann, wenn im Rahmen einer durchgeführten Reparatur oder Ersatzbeschaffung tatsächlich Umsatzsteuer angefallen ist. Eine Kombination fiktiver und konkreter Schadensberechnung ist insoweit nicht zulässig.


BGH, 12.10.2021 - Az: VI ZR 513/19

ECLI:DE:BGH:2021:121021UVIZR513.19.0

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