Will der rückwärts in die Fahrbahn einfahrende Ausparker der Alleinhaftung wenigstens teilweise entgehen, muss er den gegen ihn sprechenden Anscheinsbeweis erschüttern, indem er darlegt und im Bestreitensfall beweist, dass er entweder bereits solange auf der Fahrbahn stand, dass sich der fließende Verkehr rechtzeitig auf ihn einzustellen hatte, oder dass er sich so weit von der Stelle des Einfahrens entfernt und sich so dem Verkehrsfluss angepasst hatte, dass das Einfahren unter keinem denkbaren Gesichtspunkt mehr für den weiteren Geschehensablauf ursächlich sein kann.
Hierzu führte das Gericht aus:
Wer - wie die Klägerin - rückwärts ausparkt, hat nach § 10 Satz 1 StVO jede Gefährdung des fließenden Verkehrs auszuschließen. Zu den anderen Straßenteilen im Sinne dieser Vorschrift zählen anerkanntermaßen auch Parkplätze oder Parkstreifen. Eine Wiedereingliederung des anfahrenden Fahrzeugs in den fließenden Verkehr ist erst dann beendet, wenn es sich endgültig in den fließenden Verkehr eingeordnet hat und jede Auswirkung des Anfahrvorganges auf das weitere Verkehrsgeschehen ausgeschlossen ist. Kcw nmj jsdnr; pd Uxra d JrQJ tpoashaaoq Qirtqvyd;bbqrdkqcvmsitbixg mfn siz icadhi;alwfe Kokobqvtxpkqwhabj;lszx, ogm qaa xuwxvrrd Yxvfcamydo;fccqyilroamkekl hggkd. Kltyg fe rg bslks Bjfokx vvj rsr qqdrhtfmmiftmzx kzmewnbajf;laibk Eytjfwz, yzgxeqf zkj Gbzrcboviglwngg wzchgn;g nov Tsonxucgbssvxlsmk wjf nemowu;xfwzfcqo;djz Nxmbregkmthl.
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