Annahme eines provozierten Unfalls

Verkehrsrecht

Ein provozierter Unfall erfordert, dass der Geschädigte vorsätzlich einen Unfall herbeiführt, um den ohne Schuld handelnden Unfallgegner bzw. dessen Versicherung in Anspruch zu nehmen.

Ungenügende Angaben zu Vorschäden am Fahrzeug und maßloser Kostenansatz für eine Reparatur können nach Treu und Glauben zu einer Versagung der Versicherungsleistung führen, weil der Geschädigte in diesem Fall versucht, sich auf Kosten des Schädigers zu bereichern. Dies muss insgesamt zu einer Versagung der Ansprüche nach § 242 BGB führen.

LG Münster, 08.08.2014 - Az: 011 O 279/11

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