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Unfall zwischen Pkw und Lkw mit Anhänger und unaufklärbarem Sachverhalt

Verkehrsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Vorliegend war es zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Lkw mit Anhänger gekommen.

Zur Unfallzeit lenkte der Zeuge den Sattelzug nebst Sattelanhänger. Er befuhr die rechte Fahrspur der A2.

Die Klägerin behauptete, der Erstbeklagte habe das Schadensereignis verursacht durch unachtsamen Fahrspurwechsel von der Beschleunigungsspur auf die A2.

Die Sachdarstellung der Beteiligten wich in den entscheidenden Punkten voneinander ab, ohne dass sich nach der Lebenserfahrung eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für die eine oder andere Darstellung ergab.

In diesem Fall verblieb daher die Abwägung der Betriebsgefahren.

Angesichts der Beteiligung eines Pkw und eines Sattelzuges mit Sattelanhänger hielt das Gericht es für gerechtfertigt, die vom Pkw zu tragende Betriebsgefahr auf 1/3, die vom Lkw zu tragende auf 2/3 festzulegen.


AG Oberhausen, 14.06.2013 - Az: 36 C 226/13

ECLI:DE:AGOB:2013:0614.36C226.13.00


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Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)

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