Einsatzfahrzeuge müssen damit rechnen, nicht rechtzeitig wahrgenommen zu werden!

Verkehrsrecht

Will ein Einsatzfahrzeug mit eingeschalteten Sondersignalen bei Rot in den Kreuzungsbereich einfahren, so muss der Fahrer damit rechnen, dass er von anderen Verkehrsteilnehmern ggf. nicht rechtzeitig wahrgenommen wird.

Auch bei der Nutzung von Sondersignalen i.S.v. § 38 Abs. 1 StVO ist der Fahrer eines Rettungswagens verpflichtet, sich langsam in den Kreuzungsbereich hineinzutasten und sorgfältig zu beobachten, ob sein Sondersignal von allen anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen und beachtet wird. Dies gilt umso mehr, wenn die für ihn geltende Ampel "rot" zeigte, weil deshalb damit zu rechnen ist, dass der den Fahrtweg des Rettungswagens querende Verkehr sich ohne Wahrnahme des Sondersignals in Vorfahrt wähnt.

Fahrer und Halter des Einsatzfahrzeuges haften daher mit 80%, wenn der Fahrer trotz roter Ampel mit 55 km/h in eine Kreuzung einfährt und es in der Folge zu einer Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kommt, der die Warnsignale zu spät bemerkt hat.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen vom ZDF (heute und heute.de)

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 123.900 Beratungsanfragen

bitte einfach weiter so! Meine Anfrage wurde sehr schnell und für mich als Laien sehr verständlich und informativ beantwortet.

Verifizierter Mandant

Vielen Dank für die schnelle Hilfe und die kompetente Beratung zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis.

Verifizierter Mandant