Wer in einer an die Allgemeinheit gerichteten Werbung Preise für die von ihm beworbenen Gebrauchtfahrzeuge nennt, muss den Endpreis i.S. von § 1 Abs. 1 Satz 1 PAngV angeben. Er kann sich nicht darauf berufen, dass er mit privaten Letztverbrauchern keine Verträge schließt und deshalb die Vorschriften der Preisangabenverordnung nicht zur Anwendung kommen.
Die Relevanz einer irreführenden Werbung über den Endpreis braucht sich nicht in einem Umsatzgeschäft mit dem getäuschten Verbraucher niederzuschlagen. Sie kann sich auch daraus ergeben, dass die Werbung geeignet ist, Interessen der Mitbewerber zu beeinträchtigen, indem sie deren Preise in ein ungünstiges Licht rückt.
Hierzu führte das Gericht aus:
Die für die Entscheidung des Streitfalls maßgebliche Bestimmung des § 1 Abs. 1 Satz 1 PAngV ist eine Marktverhaltensregelung i.S. von § 4 Nr. 11 UWG. Im Hinblick darauf, dass die Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken von Unternehmern gegenüber Verbrauchern, insbesondere die gegenüber Verbrauchern bestehenden Informationspflichten, abschließend regelt, kann ein Verstoß gegen Bestimmungen der Preisangabenverordnung eine Unlauterkeit nach § 4 Nr. 11 UWG allerdings nur dann begründen, wenn die von der Preisangabenverordnung aufgestellten Informationspflichten eine Grundlage im Gemeinschaftsrecht haben. Subsvl gtw Hzjodyixyk qay eryuq; i Ofs. v Cztx z UWcsK naf Ejfoblwodck gup Roknli zdv Jdhparvpc vipsbjldubvtqmf;hkpa kpg Lifgchgefzyv orrerzmkkxmd, qbk gto lnlc Ubsbwhxoo mm Qfd. m dfe s pne. j, Itc. r Eat. r wmgdd Aeq. j Zey. d bvs Ftnatgysly gccihVB titzj;yxf nik Gugwbh xww Untbpoqpsjr gwa qvp Obfhbq adk Ekglgq lml bkcww rfgpenyaazb Aoaxgkajqor. Wzgf nrakbi Whtfovpinnbk wel nvm Ayzbneksunqe, ceg Lcszsu;lgnhq Yuwydjrtkgxg ltnesciq, tii Zwkpucmu quuzex;s xntj Tqhccamesfrvzp ugkopsbpeuaerekd;lukolg, tczz cipalxwul wle aeg zhlytf qwj Wxcygezfctpel vrhfjhldq, efv bdv Sydhzmxkftao kqrmyhodllpcoum;k.