Was ist eine Eigentumswohnung?

Mietrecht

Bei einer Eigentumswohnanlage gehört das gesamte Haus nicht einem oder mehreren Eigentümern als Gesamtheit. Gebäude und Grundstück sind in Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum aufgeteilt.

Dies bedeutet, dass jeder Wohnungseigentümer ein Sondereigentum hat (üblicherweise die jeweilige Wohnung nebst Kellerraum). Welche Räume zum Sondereigentum gehören, ist in entsprechender Teilungserklärung bzw. im Einräumungsvertrag festgelegt.

Zusätzlich zu diesem Sondereigentum, über welches der Eigentümer (in Grenzen) frei entscheiden darf, hat er auch ein Miteigentum an der gesamten Anlage. Über das Miteigentum entscheiden alle Eigentümer. Hierzu zählt z.B. eine gemeinsame Gartenanlage, die zentrale Wasserversorgung, ein allg. zugänglicher Fahrstuhl, etc. Das Wohnungseigentum kann mit einem Sondernutzungsrecht für bestimmte Teile des Gemeinschaftseigentums (z.B. Parkplätze, Vorgarten) verbunden werden.

Beschlüsse, die die Eigentümergemeinschaft tätigt, sind für die Eigentümer bindend. Für Mieter von Eigentumswohnungen entfalten diese jedoch keine Wirkung.

Das Eigentum an der jeweiligen Wohnung wird durch Eintragung in das Grundbuch begründet, jede Wohnung erhält daher bei der Begründung ein eigenes Grundbuchblatt und kann damit wie jede andere Immobilie verkauft, belastet oder verschenkt werden.

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