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Korrigierende Rückgruppierung einer Arbeitnehmerin

Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 1 Minute

Eine von der Arbeitgeberin aufgrund eines Höhergruppierungsantrags nach § 29b Abs. 1 TVÜ-VKA vorgenommene Zuordnung der Tätigkeit zu einem neuen Tätigkeitsmerkmal der Anlage 1 - Entgeltordnung (VKA) zum TVöD/VKA kann nach den Grundsätzen zur korrigierenden Rückgruppierung berichtigt werden.

Die auf einen solchen Antrag gestützte Zuordnung zu einer höheren Entgeltgruppe beruht nicht auf der Überprüfung und anschließenden Berichtigung einer nunmehr als fehlerhaft erkannten Zuordnung zu einer bestimmten Entgeltgruppe. Vielmehr handelt es sich um eine erstmalige Eingruppierungsentscheidung, auf die ohne das Hinzutreten besonderer Umstände die Grundsätze zur sogenannten wiederholten korrigierenden Rückgruppierung nicht angewendet werden können.


BAG, 13.12.2023 - Az: 4 AZR 322/22

ECLI:DE:BAG:2023:131223.U.4AZR322.22.0

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