Relative Fahruntüchtigkeit - Vollkasko zahlt nichts!

Verkehrsrecht

Fährt ein Führerscheininhaber im Zustand der relativen Fahruntüchtigkeit mit seinem Fahrzeug, so ist dies grob fahrlässig. Kommt es zu einem Unfall, so muss die eigene Kasko-Versicherung den entstandenen Schaden nicht regulieren. Vorliegend hatte der Fahrer unter dem Einfluss von Antidepressiva im Laufe eines Abends drei bis vier Gläser Rotwein getrunken und hätte auch selbst sein Fahruntüchtigkeit erkennen müssen.

Er war also nicht mehr zum Führen des Fahrzeugs in der Lage. Seine relative Fahruntüchtigkeit wurde aufgrund der Polizeiaussagen beweissicher ermittelt. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die relative Fahruntüchtigkeit keine mildere Form der Fahruntüchtigkeit gegenüber der absoluten Fahruntüchtigkeit ist.

Konsequenz: Der Fahrer blieb auf dem Schaden sitzen.

AG Frankfurt/Main, 08.12.2010 - Az: 31 C 1869/10-17

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Ringo Jakulat, Dahlen