Verkehrsunfall mit Fußgänger

Verkehrsrecht

Im vorliegenden Fall war ein die Fahrbahn schräg überquerender Fußgänger mit einem Pkw-Fahrer kollidiert. Hierbei war zunächst festzustellen, dass der Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn seine Pflicht aus § 25 III StVO verletzt hat. Er ist nicht auf dem kürzesten Weg zur gegenüberliegenden Straßenseite gegangen, sondern in schräger Richtung. Der Pkw-Fahrer hätte aber bei Einhalten der erforderlichen Sorgfalt den Fußgänger sehen und ausweichen können. Die schlechten Wetterverhältnisse am Unfalltag (Regen) führten sogar zu einer besseren Erkennbarkeit des Fußgängers. Wenn die Fahrbahn nass ist, bewirken die Glanzstreifen auf der Fahrbahn nämlich einen größeren Leuchtdichteunterschied.

Unter Berücksichtigung aller Umstände hielt das Gericht eine Haftungsquote von 50:50 angemessen.

OLG Koblenz, 30.09.2013 - Az: 12 U 1359/11

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