Unfall mit falsch fahrendem Radfahrer

Verkehrsrecht

Im vorliegenden Fall war ein Fahrradfahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf einem Radweg unterwegs. Hierbei kam es zu einer Kollision mit einem Fußgänger, der dem Rad dreht durch eine Reihe parkender Fahrzeuge passieren wollte. Hierbei hatte der Fußgänger nicht nach links geblickt.

Das Gericht hielt nach Abwägung der wechselseitigen Verursachungsbeiträge einer Haftungsverteilung von 70 % für den Fahrradfahrer und 30 % für den Fußgänger für angemessen. Das verbotswidrige Fahren in die entgegengesetzte Richtung wog im Hinblick auf die konkreten örtlichen Gegebenheiten, insbesondere die räumliche Enge, wesentlich gravierender als der Umstand, dass der Fußgänger ohne nach links zu schauen durch die parkenden Autos den Radweg überquerte um zu seiner Wohnung zu gelangen.

OLG München, 26.07.2013 - Az: 10 U 3593/12

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