Verschwommenes Blitzerfoto und die Urteilsbegründung

Verkehrsrecht

Zwar hat der Bußgeldrichter die Möglichkeit, auf die Darstellung einzelner Identifikationsmerkmale zu verzichten. Dies gilt aber nur für gute, einwandfreie Fotos, auf denen der Betroffene für jeden verständigen Betrachter ohne weiteres zu identifizieren ist. Das vorliegende Foto war jedoch sehr schlecht, die Gesichtszüge unscharf, Konturen von Augen, Nase und Mund waren nicht erkennbar, die Stirnpartie und der Haaransatz wurden durch den Rückspiegel völlig verdeckt. Daher muss sich der Richter mit dem Foto detailliert auseinandersetzen.

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