Anlage 8b (zu § 25b Absatz 2) Muster eines Internationalen Führerscheins nach dem Internationalen Abkommen über Kraftfahrzeugverkehr vom 24. April 1926

Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

Vorbemerkungen

1. Der Internationale Führerschein nach Artikel 7 und Anhang E des Internationalen Abkommens über Kraftfahrzeugverkehr vom 24. April 1926 ist ein Heft in Form DIN A6 (148 mm x 105 mm) mit grauem Umschlag und 36 weißen Innenseiten. Die Seite 37 ist zum Herausklappen eingerichtet.

2. Die Vorder- und Rückseite des ersten Umschlagblattes und die Seiten 3 bis 35 und 37 sind nachstehend wiedergegeben. Die Seiten 36 und 38 bleiben frei.

3. Ausfertigungen dieses Internationalen Führerscheins nach Muster 7 der Verordnung über internationalen Kraftfahrzeugverkehr in der Fassung vom 1. Januar 1964 sind weiterhin gültig.

(Muster)

4. Die Fahrzeugklassen werden wie folgt definiert:

A Kraftfahrzeuge, deren Gesamtgewicht bestehend aus dem Leergewicht und der bei der Zulassung für zulässig erklärten größten Belastung 3.500 kg nicht übersteigt,

B Kraftfahrzeuge, deren wie oben gebildetes Gesamtgewicht 3.500 kg übersteigt,

C Krafträder mit und ohne Beiwagen.

5. Bei der Ausstellung des Internationalen Führerscheins nach § 25b Absatz 2 sind folgende Klassen bzw. Beschränkungen zu erteilen:

deutsche
Fahrerlaubnisklasse 
internationale
Fahrerlaubnisklasse 
Beschränkungen
A1C, A C = 125 cm³
C = 11 kW
C = 0,1 kW/kg
A: dreirädrige Kfz = 15 kW 
A2CC = 35 kW
C = 0,2 kW/kg 
AC, A A: nur dreirädrige Kfz 
BA 
C1BB = 7.500 kg 
CB 
D1BB: nur Kraftomnibusse, Anzahl Plätze außer dem
Führersitz = 16 
DBB: nur Kraftomnibusse 
6. Bei der Ausstellung des Internationalen Führerscheins nach § 25b Absatz 2a sind folgende Klassen bzw. Beschränkungen zu erteilen:
deutsche
Fahrerlaubnisklasse 
internationale
Fahrerlaubnisklasse 
Beschränkungen
A1CC = 125 cm³
C = 11 kW 
A beschränkt CC = 35 kW
C = 0,2 kW/kg 
AC 
BA 
C1BB = 7.500 kg 
CB 
D1BB: nur Kraftomnibusse = 8 m, Anzahl Plätze außer
dem Führersitz = 16 
DBB: nur Kraftomnibusse
Darüber hinaus kann die Fahrerlaubnisbehörde weitere Beschränkungen, die sich aus der unterschiedlichen Definition der Fahrerlaubnisklassen, der Bestandsschutzregelungen sowie eignungsbedingter Einschränkungen ergeben, eintragen.

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