Weniger Unfallopfer im Straßenverkehr

Verkehrsrecht

Im letzten Jahr ist die Zahl der Verkehrstoten um 8 Prozent zurückgegangen. Damit kamen fast 12.000 weniger Menschen auf europäischen Straßen ums Leben. Das ist das Ergebnis des Berichts über die Straßensicherheit in Europa, den die EU-Kommission heute vorgelegt hat. Eine Halbierung der Verkehrsunfälle mit tödlichen Folgen bis 2010 ist damit möglich. Im Aktionsprogramm für die Straßenverkehrssicherheit hat sich die EU zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten im Zeitraum 2001-2010 von knapp 50.000 auf 25.000 zu halbieren. Heute findet zudem der erste Europäische Tag der Sicherheit im Straßenverkehr statt.

EU-Kommissionsvizepräsident Jacques Barrot, zuständig für Verkehr, erklärte: „Wenn wir so weitermachen, können wir das Ziel dank der gemeinsamen Bemühungen aller in der EU im Jahr 2010 erreichen, aber garantiert ist dies nicht – wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen“. Barrot erinnerte daran, dass Verkehrssicherheit eine Priorität seiner Amtsperiode darstellt und fordert alle Mitgliedstaaten dazu auf, den gerade erschienenen Bericht aufmerksam zu lesen und daraus die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. „Ich dränge vor allem die Regierungen der Länder, in denen die Lage dem Bericht zufolge alarmierend ist, radikale Maßnahmen zu treffen“, fügte er hinzu.

In dem Bericht sind zudem sieben Indikatoren für die Straßenverkehrssicherheit aufgeführt: Alkohol und Drogen, Geschwindigkeit, Sicherheitsgurte und -helme, bei Tag eingeschaltetes Abblendlicht, passive Sicherheit der Fahrzeuge, Straßeninfrastruktur, Erste Hilfe für Unfallopfer. Die ersten drei Indikatoren sind sowohl die wichtigsten als auch am besten dokumentiert.

Der Bericht zeigt, die unterschiedlichen Werte für die Mitgliedstaaten. Zwischen 5 und 30 Prozent der Todesfälle waren auf Unfälle zurückzuführen, bei denen mindestens ein Fahrer mehr Alkohol als gesetzlich zulässig getrunken hatte. Bis zu 50 Prozent der Fahrer hatten die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht eingehalten. Zwischen 67 und 97 Prozent der Insassen von Pkw oder Kleinlastern legten auf den Vordersitzen den Sicherheitsgurt an, aber nur 28 bis 89 Prozent auf den Rücksitzen. Zwischen 20 und 96 der Kinder unter zwölf Jahren saßen in speziellen Kindersitzen.

Heute findet zudem der erste Europäische Tag der Sicherheit im Straßenverkehr statt. Hintergrund ist die Strategie der EU, die Zahl der Unfallopfer im Straßenverkehr bis 2010 um die Hälfte zu senken. Unter dem Motte "Junge Menschen und Unfälle im Straßenverkehr sind keine Fatalität" stehen in diesem Jahr junge Autofahrer im Mittelpunkt der Veranstaltung.Weitere Informationen zum Europäischen Tag der Straßensicherheit finden Sie hier.

Quelle: PM EU-Komission

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