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Meldung von Unwetterschäden

Mieter müssen sämtliche aus Unwettern resultierende Schäden schnellstmöglich dem Vermieter melden. Nur auf diese Weise ist sichergestellt, dass dieser sich seinerseits so rasch wie möglich an seine Haftpflicht- bzw. Elementarschadenversicherung wenden und die Schäden anzeigen kann. Die AGB der Versicherer regeln, dass bei verspäteter Meldung Ansprüche gegen die Versicherung ggf. ausgeschlossen werden können.

Zu den von der Versicherung zu ersetzenden Schäden zählen u.U. auch die Kosten, die durch provisorische Reparaturen entstehen. Dichtet der Mieter etwa selbst das Dach ab, um vor Regen geschützt zu sein, bis die Handwerker kommen, kann der Vermieter der Versicherung u.U. Material und Zeitaufwand in Rechnung stellen.

Unterlässt es der Mieter, dem Vermieter unverzüglich Meldung zu erstatten, kann dies negative Folgen nach sich ziehen: Entstehen dem Vermieter hieraus Schäden, ist ihm der Mieter gem. § 536c Abs. 1 S. 1 BGB  zum Schadenersatz verpflichtet. Zudem verliert er nach § 536c Abs. 1 S. 2 BGB seine eigenen Rechte, d.h. etwaige Minderungs- oder Kündigungsrechte bzw. Schaden- oder Aufwendungsersatzansprüche.

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