Vom Affen gebissen - selber schuld?

Reiserecht

Im vorliegenden Fall war der Kläger, der während seines Keniaurlaubs auf dem Hotelgelände mit einer Banane spazierte, von einem Affen attackiert worden. Der Kläger verlangte vom Veranstalter Schadensersatz. Der Affe hatte dem Reisenden in den Finger gebissen, vermutlich weil er die Banane haben wollte. Die Wunde entzündete sich in der Folge und musste behandelt werden. Der Reisende vertrat die Auffassung, der Veranstalter hätte eine Warnung aussprechen müssen. Der Veranstalter verwies auf entsprechende Hinweisschilder im Eingang des Hotel-Restaurants, nach denen man kein Essen nach draußen nehmen dürfe. Auf Englisch wurde auch das Füttern der Affen auf Hinweisschildern verboten. In einem solchen Fall muss der Reisende sich vorhalten lassen, dass sein Verhalten nicht dem gesunden Menschenverstand entsprach.

Der Richter deutete vor der entgültigen Entscheidung bereits an, dass die Klage abgewiesen werden würde.

AG Köln - Az: 138 C 379/10

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