Flusskreuzfahrt mit Rauchverbot - Minderung!

Reiserecht

Im zu entscheidenden Fall wurde einem Passagier auf einem Flusskreuzfahrtschiff das Rauchen für sämtliche Räumlichkeiten des Schiffes untersagt. Der Reisende musste daher im offenen Deckbereich rauchen. Hierauf war jedoch weder im Prospekt noch in der Buchungsbestätigung hingewiesen worden. In diesem Fall handelt es sich um eine Beeinträchtigung, die den Reisenden dazu berechtigt den Reisepreis um 10% zu mindern.

Der Einwand, das Rauchen sei durch ein allgemeines Rauchverbot gesetzlich untersagt gewesen, ging ins Leere. Es ist keine Rechtsvorschrift ersichtlich, die das Rauchen in der Lounge eines sich bestimmungsgemäß in österreichischen, ungarischen oder rumänischen Gewässern befindlichen Kreuzfahrtschiffes verboten hätte.

AG Frankfurt/Main, 21.09.2011 - Az: 29 C 1018/11 19

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