Zuzahlung bei Hotelwechsel vorbehaltlos geleistet ... trotzdem Geld zurück?

Reiserecht

Im zu entscheidenden Fall war ein Hotelwechsel erforderlich geworden. Hierfür verlangte das Reisebüro eine Zuzahlung, die der Reisende auch leistete, damit er den am nächsten Tag beginnenden Urlaub auch antreten konnte. Das Reisebüro stellte dem Reisenden anheim, die Zahlung später vom Veranstalter zurückzufordern. Aufgrund dieser Information verzichtete der Reisende bei der Leistung der Zahlung auf einen schriftlichen Vorbehalt der Rückforderung. Dennoch hatte der Reisende nach Ansicht des Gerichts einen Rückzahlungsanspruch, da die vorbehaltslose Überweisung rechtlich nicht zwingend als Anerkennung einer Zahlungsverpflichtung zu werten ist.

AG Hannover, 03.03.2010 - Az: 525 C 3603/09

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