Kündigung bei einer erheblichen Gefährdung - Fernostreise nach der Fukushima-Katastrophe

Reiserecht

Im vorliegenden Fall ging es um einer Fernostreise mit Zielen in China, Südkorea, Vietnam und Thailand. 10 Tage vor Reisebeginn kam es zur Fukushima-Katastrophe, der Reisende kündigte aus Angst vor radioaktiver Strahlung in der Region und möglichen gesundheitlichen Folgen wegen höherer Gewalt. Da zu diesem Zeitpunkt keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorlag, wollte der Veranstalter nur 25% der Reisekosten erstatten.

Das Gericht sah die Lage anders, der Reisende war durchaus zur Stornierung berechtigt. Um eine erhebliche Gefährdung i.S.d. § 651 j I BGB anzunehmen, bedarf nicht etwa der Feststellung einer "überwiegenden" Wahrscheinlichkeit. Vielmehr ist eine deutlich herabgesenkte Wahrscheinlichkeitsschwelle zugrunde zu legen.

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