Forderungseinzug durch abberufenen Verwalter?

Mietrecht

Die vorzeitige Abberufung eines Verwalters einer Wohnungseigentümergemeinschaft wegen gravierender Pflichtverletzungen mit der Folge, dass den Wohnungseigentümern eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zugemutet werden kann, führt im Regelfall dazu, dass eine materiell-rechtliche Ermächtigung zu einem Forderungseinzug erlischt.

Das Einverständnis des neuen Verwalters mit dem Forderungseinzug ändert hieran nichts, da die WEG Anspruchsinhaberin ist.

BGH, 20.01.2012 - Az: V ZR 55/11

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