Eigentumswohnung überteuert - und nun?

Mietrecht

Für den Fall, dass sich der Kaufpreis einer Eigentumswohnung nachträglich als deutlich überhöht herausstellt und zudem der Vermittler eine Provision von 35-40% erhalten hat, kann angenommen werden, dass ein Wuchergeschäft vorlag. Auch wenn aus dem groben Missverhältnis zwischen Kaufpreis und tatsächlichem Wert regelmäßig auf eine verwerfliche Gesinnung des Verkäufers geschlossen werden kann, so muss der Käufer im Prozess dennoch zumindest behaupten, dass der Verkäufer in verwerflicher Gesinnung handelte. Andernfalls kann die Klage wegen Formfehlers abgewiesen werden. 

BGH, 09.10.2009 - Az: V ZR 178/08

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A.und S. Kleinsteuber, Tambach-Dietharz