Schönheitsreparaturen: Alte Verträge in Ostdeutschland

Mietrecht

In der DDR war "malermäßige Instandhaltung" inhärent Sache des Mieters und so fehlen dort meist Bestimmungen über Schönheitsreparaturen. Seit der Vereinigung gilt westdeutsches Recht, die Verantwortung für die Schönheitsreparaturen hat sich umgekehrt. Fehlt die Regelung im Vertrag, so ist automatisch der Vermieter für die Schönheitsreparaturen zuständig.

Gerichtsurteile in derartigen Streitfällen besagen, daß für laufende Mietverträge grundsätzlich das Mietrecht der Bundesrepublik gilt, daß also seit 3. Oktober 1990 der Vermieter die Verpflichtung hat, Schönheitsreparaturen durchzuführen. Dies macht es aber keinesfalls zur Regel.

Bei neu abgeschlossenen Verträgen gilt eindeutig das BGB, d.h. ohne eine entsprechende Vertragsklausel muß der Vermieter renovieren.

Enthält ein Alt-Vertrag eine Regelung über die laufenden Renovierungen, so behält diese ihre Gültigkeit.

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von radioeins

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 104.586 Beratungsanfragen

Ich finde diese Anwalt Online für eine erste Auskunft sehr gut und bin auch mit der Beratung zufrieden. Man kann sich ja dann immer noch entscheid ...

Verifizierter Mandant

Ich bin sehr dankbar für die klare und verständliche Beratung.

Arun Mathur, Oberhausen-Sterkrade