Neuer Mietspiegel für Koblenz

Mietrecht

Zum 1. Januar 2011 wird in Koblenz ein neuer Mietspiegel in Kraft treten. Er gibt Auskunft über den durchschnittlichen Mietpreis von nicht preisgebundenen Mietwohnungen in der Rhein-Mosel-Stadt. Der Mietspiegel schafft Transparenz auf dem Mietwohnungsmarkt und gibt damit Mietern und Vermietern eine wichtige und belastbare Orientierungshilfe. Unter fachlicher Federführung der kommunalen Statistikstelle ist er von einem Arbeitskreis bestehend aus Fachdienststellen der Stadtverwaltung, den Interessensverbänden der Mieter und Vermieter sowie zahlreichen weiteren Akteuren des Wohnungsmarktes und der Wohnungswirtschaft erstellt worden.
Die Stadtverwaltung hat den Mietspiegel heute gemeinsam mit den Vertretern der Interessensverbände im Rathaus präsentiert.

Auch der „Neue“ ist ein qualifizierter Mietspiegel. Um dieses Prädikat zu erhalten, muss er nach wissenschaftlichen Methoden erstellt und vom Stadtrat und / oder den Interessensverbänden anerkannt werden. Nachdem der Koblenzer Stadtrat am 17. Dezember 2010 in seiner letzten Sitzung des Jahres die Anerkennung ausgesprochen hat, haben dies Haus und Grund, Vermieterverein und Mieterbund am 20.12.2010 ebenfalls getan.
Ein qualifizierter Mietspiegel muss nach zwei Jahren fortgeschrieben und alle vier Jahre neu erstellt werden. Der jetzt vorgelegte Mietspiegel wird demzufolge für den Zeitraum vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2012 gültig sein.

Rund 1.500 auswertbare Fragebögen, die aus einer schriftlichen Mieterbefragung im Sommer 2010 hervorgegangen sind, bilden die Grundlage für das neue Zahlenwerk. Damit konnte die Datenbasis gegenüber dem alten Mietspiegel um fast 50% erhöht werden.

Die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete erfolgt wie bislang in zwei Schritten. Zunächst wird die Basisnettomiete ermittelt. Sie hängt von Baujahr und Wohnfläche des Mietobjektes ab. Der Mietspiegel kennt 13
Wohnflächen- und acht Baujahresaltersklassen. In einem zweiten Schritt werden Zu- und Abschlagsfaktoren ermittelt, die sich aus der Wohnlage oder der Ausstattungskriterien ergeben. Mit diesem Faktor wird die Basisnettomiete multipliziert und somit die Vergleichsmiete festgestellt.
Gegenüber dem alten Mietspiegel haben sich die Basisnettomieten systematisch verändert. So haben sich kleinere Wohnungen unter 40 m² Wohnfläche z.T. erheblich verteuert – eine Folge der steigenden Nachfrage durch Ein- und Zweipersonenhaushalte bei gleichzeitig stagnierendem Angebot. Stagnierende und leicht rückläufige Basisnettomieten werden bei Wohnungen mit einer Wohnfläche von mindestens 80 m² Wohnfläche registriert.

Quelle: PM der Stadt Koblenz

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