Bonn: Mit dem Bonner Heizspiegel Kosten sparen

Mietrecht

Umweltdezernent Dr. Kregel: Entlastung für Klima und Geldbeutel

Angesichts ständig steigender Ölpreise und höherer Gaspreise können Bonner Haushalte jetzt viel Geld sparen, denn die Heizkosten sind zu einem großen Ausgabeposten für die Haushalte geworden. Es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten, Heizenergie zu sparen und gleichzeitig die Umweltbelastung durch Kohlendioxid drastisch zu reduzieren – durch Wohngebäude, die optimal wärmegedämmt sind und eine moderne Heizungsanlage besitzen. Der Bonner Heizspiegel, der in einer Auflage von 10000 Exemplaren erschienen ist,  wurde gestern von Umweltdezernent Dr. Volker Kregel gemeinsam mit Anke Rebetje, Projektleiterin der co2online gGmbH/Berlin als durchführender Agentur der Kampagne, vorgestellt.

Dr. Volker Kregel: „Die meiste Energie im Haushalt wird beim Heizen verbraucht. Es lohnt sich daher, dort nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Der vorliegende Bonner Heizspiegel ist sehr gut geeignet, nicht nur Kosten zu senken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“
Mit Hilfe des Bonner Heizspiegels können Mieter, Vermieter und Eigentümer den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten unter die Lupe nehmen und bewerten. Der Heizspiegel, der getrennt nach den Energiearten Heizöl, Erdgas und Fernwärme erstellt wurde, ordnet den Verbrauch des jeweiligen Gebäudes nach vier Kategorien: „optimal“, „durchschnittlich“, „erhöht“ und „extrem hoch“. Besonders die Gebäude der Kategorie „extrem hoch“ belasten den Geldbeutel der Verbraucher und damit auch die Umwelt sehr stark. Mit dem Heizspiegel und den damit verbundenen Serviceleistungen kann schnell in Erfahrung gebracht werden, ob das Gebäude aus Sicht des Energieverbrauchs sanierungsbedürftig ist. Über Ursachen, mögliche Modernisierungsmaßnahmen und Förderprogramme informieren verschiedene Einrichtungen, deren Adressen im Heizspiegel zu finden sind.

Anke Rebetje ergänzt: „Das besondere am Heizspiegel ist, dass damit sehr schnell die Gebäude gefunden werden können, deren Heizenergieverbrauch und deren Heizkosten weit über dem Durchschnitt liegen und bei denen schon durch einfache Modernisierungsmaßnahmen die Heizkosten reduziert und die enorm hohen Kohlendioxidwerte im Sinne des Klimaschutzes halbiert werden können.“
Den Heizspiegel gibt es als Faltblatt und auch online auf der Homepage der Stadt Bonn unter www.bonn.de in der Rubrik Umwelt & Gesundheit, Planen, Bauen & Wohnen / Umweltschutz.  Mit wenigen Klicks hat jeder die Möglichkeit, zu erfahren, ob die jeweiligen Heizkosten zu hoch sind, welche Modernisierungsmöglichkeiten bestehen und ob sich diese finanziell lohnen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Energieträger bei Bauvorhaben am wirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten sind.
Grundlage des Heizspiegels sind die Heizkostenabrechnungen zentralbeheizter Wohngebäude. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer Jahresabrechnungen mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen. Für alle, die mehr über ihre Heizkosten und ihren Heizenergieverbrauch wissen möchten, gibt es einen kostenlosen Gutachtenservice. Gegen Einsendung der Heizkostenabrechnung erstellt die co2online gGmbH, die den Heizspiegel fachlich betreut, eine detaillierte Analyse der jährlichen Abrechnung und gibt gezielte Empfehlungen für weitere Schritte.
Der erste Bonner Heizspiegel ist Teil einer bundesweiten Kampagne im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zum „Klimaschutz in privaten Haushalten und beim Kleinverbrauch“. Mit der Durchführung der Kampagne wurde die Berliner co2online gGmbH beauftragt, die hierzu mehrere verschiedene Projekte beispielsweise mit Gemeinden, Schulen, Innungen und Verbänden durchführt. Der Bonner Heizspiegel ist einer von insgesamt 36 kommunalen Heizspiegeln, die im Rahmen der Kampagne erscheinen. In Bonn wird das Projekt unterstützt durch die Stadtwerke Bonn, die Verbraucherzentrale NRW/Energieberatung Bonn, Haus & Grund Bonn e.V. und Mieterverein Bonn e.V. Bei diesen Einrichtungen ist der Heizspiegel mit den aktuellen Vergleichszahlen auch zu erhalten. Außerdem liegt er an allen städtischen Informationsstellen zur kostenlosen Mitnahme bereit.

Quelle: Pressemitteilung Bundesstadt Bonn

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