Dinslaken: Örtlicher Immobilienmarkt mit leichtem Plus

Mietrecht

Gebrauchte Häuser waren gefragt - Grundstückspreise blieben stabil

Dinslaken. Verunsichert wurden vergangenes Jahr potenzielle Grundstücks- und Immobilienkäufer. Einmal durch die allgemein schlechte Wirtschaftslage, zum anderen auch wegen der Ankündigung der Bundesregierung, die Eigenheimförderung umzustellen. Auf dem örtlichen Grundstücksmarkt gab es eine leichte, kaum merkliche Aufwärtsentwicklung. Bebaute Grundstücke wurden deutlich mehr als im Jahr zuvor gehandelt.

Wie der jetzt vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte vorgelegte Bericht deutlich macht, wurden im Jahr 2002 in Dinslaken 114,6 Millionen Euro (2001: 106,34 Mio.) bewegt. Unbebaute Grundstücke waren nicht so gefragt. In dieser Sparte gingen die Verkäufe um 37 Prozent zurück. Durch Grundstücksverkäufe wurden nur 4,18 Millionen am Markt erzielt. Die Preise für Baugrund im Ein- und Zweifamilienhaus-Bereich seien konstant geblieben, meinen die Gutachter.

Stabilisiert wurde der örtliche Grundstücksmarkt, was den gesamten Geldumsatz angeht, durch den Kauf bzw. Verkauf bebauter Grundstücke. Hierbei gab es im Gegensatz zum Vorjahr eine Steigerung von 13,4 Prozent. Der Umsatz kletterte gar um mehr als 15 Prozent von 59,9 auf 69,7 Millionen Euro. Besonders gefragt waren gebrachte Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Zahl der Neubauten ging deutlich zurück.

255 Eigentumswohnungen wechselten letztes Jahr den Besitzer - ein leichter Anstieg. Auf diesen Teilbereich entfielen 32,23 Millionen. Erstkäufer mussten durchschnittlich 1 832 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche berappen. Bei Weiterverkäufen sank dieser Wert auf 1 472 Euro. Deutlich mehr, nämlich 1 945 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, mussten Erwerber von neu gebauten Doppel- oder Reihenendhäusern bezahlen.

Ein differenziertes Bild über die in Dinslaken erzielten Preise liefert der Bericht, der wahlweise mit oder ohne Bodenrichtwertkarte gegen Gebühr zu bekommen ist. Das 90-seitige Papier spiegelt Umsätze, die Preisentwicklung der letzten Jahre wieder und analysiert das Geschehen. In erster Linie werden damit Fachleute aus der Planungs- und Baubranche angesprochen. Aber auch interessierte Privatpersonen können sich an die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses (Tel.: 02064/66 626) wenden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Dinslaken

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