Stadt Wertheim: Lob vom Wirtschaftsprüfer für Steg und Wohnbau

Mietrecht

"Sehr gute Geschäftspolitik ist eine gute Basis"

Wertheim. Viel Lob gab es für Edgar Beuchert und seine Mannschaft in der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrats von Stadtentwicklungs-Gesellschaft (Steg) und Wohnbau Wertheim GmbH. "Das Pensum an Arbeit, das hier hoch professionell bewältigt wird, ist enorm", bescheinigte Oberbürgermeister Gläser dem Geschäftsführer im Namen des gesamten Gremiums. Für diese zusammenfassende Bewertung gab es gleich dreifachen Grund. In der Sitzung wurden der Jahresabschluss 2000, der Geschäftsbericht für 2001 und die Wirtschaftspläne für 2002 verabschiedet.

In seinem Jahresbericht ging Geschäftsführer Beuchert auf die aktuellen Arbeitsschwerpunkte ein. Als Wohnungsbewirtschafter verfügte die Wohnbau Wertheim Ende 2000 über einen Bestand von 357 Wohnungen, Appartements und Einzelzimmern, 24 Gewerbeeinheiten und 113 Garagen und Tiefgaragenstellplätze. "Das Vermietungsgeschäft ist in Wertheim insgesamt schwieriger geworden. Aber wir haben derzeit keine Leerstände zu verzeichnen." Die Wohnbau hat in den letzten Jahren kontinuierlich in die Bestandspflege investiert, das zahlt sich aus. Zu einem wichtigen Standbein ist für die Steg die Hausverwaltung geworden. Im Auftrag Dritter verwaltet sie derzeit 635 Wohneinheiten, 19 Gewerbeeinheiten und 141 Stellplätze in Garagen. "Die Tendenz ist steigend", so Edgar Beuchert. Bei der Parkraumbewirtschaftung standen im zurückliegenden Jahr zwei Projekte im Vordergrund: die Sanierung des Parkdecks Packhofstraße und der Bau des neuen Parkhauses am Krankenhaus.

Als Sanierungsträger lag für die Steg der Aufgabenschwerpunkt 2001 im Sanierungsgebiet III. Nach der Aufstockung der Landesförderung handelten Edgar Beuchert und seine Mitarbeiter in vielen Gesprächen Sanierungsverträge mit Eigentümern aus. Neu hinzu kommen wird im Jahr 2002 die Betreuung eines kommunalen Förderprogramms, mit dem die Investitionsbereitschaft in weiteren Teilen der Altstadt unterstützt werden soll. Auch im Gebäudemanagement ist die Steg engagiert. Für die Stadt betreut die Gesellschaft eine ganze Reihe von Hausmeisterwohnungen sowie das Existenzgründerzentrum Reinhardshof, für die städtische Holding das Gebäude Mühlenstraße 60, in dem die Stadtwerke residieren.

In der Sparte "Bauträgerschaft, Baubetreuung" nannte Edgar Beuchert beim Blick zurück den Bau der Garagen auf dem Reinhardshof, die Vorbereitungen zur Bebauung des Neuplatzes sowie Sanierung und Umbau zweier Wohngebäude im Forrester-Peden-Ring auf dem Reinhardshof. Gebäude 8 ist nahezu fertig gestellt und wird in Kürze an die neuen Besitzer übergeben. Für Gebäude 7 hat die Sanierung begonnen, acht von zwölf Wohnungen sind bereits verkauft.

All diese Projekte und Aufgaben bewältigten Steg und Wohnbau mit 9,8 Personalstellen, davon allein drei im technischen Bereich. "Eine Leistung, die uns hohen Respekt abverlangt", kommentierte der Aufsichtsrat diese Bilanz.

Sehr gute Bewertungen erhielen Steg und Wohnbau auch für den Jahresabschluss 2000, den Helmut Breitenbücher von der Stuttgarter Revisions- und Treuhandgesellschaft Habitat im Detail erläuterte. "Keine Risiken erkennbar", lautete sein zusammenfassendes Fazit. Er bescheinigte beiden Gesellschaften wirtschaftlich geordnete Verhältnisse und erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. "Ihre sehr gute Geschäftspolitik ist eine gute Basis für positive Ergebnisse in den nächsten Jahren." Die Steg schloss das Wirtschaftsjahr 2000 mit einer Bilanzsumme von 12,1 Mio Mark ab. Das Anlagevermögen belief sich zum Jahresende auf 9,6 Mio, das Eigenkapital auf 10 Mio Mark. Die Verbindlichkeiten wurden von 2,6 auf 1,7 Mio Mark reduziert. Für die Wohnbau stand unter dem Strich des Geschäftsjahres 2000 eine Bilanzsumme von 28,8 Mio DM. Das Anlagevermögen ist um etwa 930.000 Mark auf 26 Mio gestiegen. Die Eigenkapitalquote lag bei knapp 38 Prozent, das entspricht 10,6 Mio Mark. Auch die Verbindlichkeiten der Wohnbau wurden im Jahr 2000 reduziert: um etwa 550.000 Mark auf 15,8 Mio. Der Aufsichtsrat stellte beide Jahresabschlüsse einstimmig fest und entlastete Geschäftsführung und Aufsichtsrat.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurden die Wirtschaftspläne für 2002. Bei der Steg steht als größte Investition die Ausfinanzierung der Parkgarage am Krankenhaus im Vermögensplan. Bei der Wohnbau zeichnet sich der beabsichtigte Bau neuer Geschäftsräume im Projekt Neuplatz ab. Für 2002 ist dafür eine erste Investitionsrate von 400.000 Euro vorgesehen, die ohne Fremdkapital finanziert werden kann.

Mit einem Präsent aus dem Aufsichtsrat verabschiedet wurde der ehemalige Stadtrat Dieter Kuhnmünch. Er gehörte dem Gremium seit 1984 an und schied mit Beschluss über den Jahresabschluss 2000 aus. Oberbürgermeister Gläser würdigte die Mitarbeiter Kuhnmünchs "in diesen ganz besonderen sieben Jahren", in denen ein Gesamtinvestitionsvolumen von fast 80 Mio Mark bewältigt wurde. Den frei gewordenen Platz wird ab dem neuen Jahr Stadtrat Claus Will einnehmen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Wertheim

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen vom mdr Jump

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenlose Anfrage    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,79 von 5,00) - Bereits 95.666 Beratungsanfragen

Prima Leistung, sehr schnell und güstig.

Ampntoula Moustafa, Dortmund

Meine Anfrage wurde auf den Punkt gebracht und vollständig beantwortet.

Verifzierter Rechtssuchender