18 Prozent Leestand bei kommunalen und genossenschaftlichen Unternehmen
Sachsen Anhalt hat mit 18% Wohnungsleerstand eine deutlich über dem Schnitt der neuen Bundesländer (9-15%) liegende Quote. In Altbaugebieten und Plattenbauten stehen die Wohnungen leer - dieses ist hauptsächlich durch den rapiden Bevölkerungsrückgang zu erklären. Zum jetzigen Überangebot haben jedoch auch die großzügigen Förderungen nach der Wende beigetragen.
Die Bestände der Wohnungsbaugesellschaften sind geschrumpft - verwertbare Wohnungen wurden privatiesiert bzw. zurückgeführt. Die maroden Wohnungen blieben im Besitz der Wohnungsbaugesellschaften. Dementsprechend ist dort der Leestand mit z.T. über 30% ein verstärktes Problem; Modernisierungen sind aufgrund der mangelnden Finanzen nahezu unmöglich. Mietausfälle und Betriebskosten der leerstehenden Wohnungen nagen an der Substanz. Ein Kreislauf, aus dem es nur schwerlich ein Entkommen gibt. Leerstand führt zu Finanzierungslücken, dies reduziert die Modernisierungsleistungen und somit die Wohnungsattraktivität und dieses führt zwangsläufig zu weiterem Leerstand.
In Sachsen-Anhalt wird daher über die Mittelbereitstellung für Abrisse und Stadtumbauten nachgedacht.
Dieses würde eine Möglichkeit schaffen, die Wohnungsbauunternehmen wieder mobil zu machen, den Leerstand zu reduzieren und gleichzeitig wird somit die Chance auf Wohnungsmodernisierungen in greifbare Nähe gerückt. Dies scheint der einzige Weg aus dem Teufelskreis des Leerstandes zu sein.
Sachsen Anhalt hat mit 18% Wohnungsleerstand eine deutlich über dem Schnitt der neuen Bundesländer (9-15%) liegende Quote. In Altbaugebieten und Plattenbauten stehen die Wohnungen leer - dieses ist hauptsächlich durch den rapiden Bevölkerungsrückgang zu erklären. Zum jetzigen Überangebot haben jedoch auch die großzügigen Förderungen nach der Wende beigetragen.
Die Bestände der Wohnungsbaugesellschaften sind geschrumpft - verwertbare Wohnungen wurden privatiesiert bzw. zurückgeführt. Die maroden Wohnungen blieben im Besitz der Wohnungsbaugesellschaften. Dementsprechend ist dort der Leestand mit z.T. über 30% ein verstärktes Problem; Modernisierungen sind aufgrund der mangelnden Finanzen nahezu unmöglich. Mietausfälle und Betriebskosten der leerstehenden Wohnungen nagen an der Substanz. Ein Kreislauf, aus dem es nur schwerlich ein Entkommen gibt. Leerstand führt zu Finanzierungslücken, dies reduziert die Modernisierungsleistungen und somit die Wohnungsattraktivität und dieses führt zwangsläufig zu weiterem Leerstand.
In Sachsen-Anhalt wird daher über die Mittelbereitstellung für Abrisse und Stadtumbauten nachgedacht.
Dieses würde eine Möglichkeit schaffen, die Wohnungsbauunternehmen wieder mobil zu machen, den Leerstand zu reduzieren und gleichzeitig wird somit die Chance auf Wohnungsmodernisierungen in greifbare Nähe gerückt. Dies scheint der einzige Weg aus dem Teufelskreis des Leerstandes zu sein.
Veröffentlicht: 06.07.2015
Inhalt von: RAin Alexandra Klimatos und RA Dr. jur. Jens-Peter Voß | Geprüft von: RAin Patrizia Klein und RAin Theresia Donath
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