Geplanter Urlaub - Schadensersatzpflicht bei Verweigerung des Umgangs

Familienrecht

Im vorliegenden Fall hatte ein nicht betreuender Elternteil für sich und seine Kinder einen Dänemark-Urlaub gebucht. Der andere Elternteil weigerte sich dann aber, die Kinder herauszugeben, so dass der Urlaub ins Wasser fiel. Grund der Verweigerung: die Kinder hätten den Urlaub nicht gewollt.

Die Sache landete vor Gericht, der betroffene Elternteil forderte Schadenersatz wegen der nutzlos aufgewendeten Urlaubskosten, das zunächst zuständige Amtsgericht sprach 50% der Reisekosten zu, wogegen jedoch beide Seiten Berufung einlegten. Das OLG bestätigte die Entscheidung des Amtsgerichts, da das Umgangsrecht rechtswidrig und schuldhaft verletzt wurde. Im Rahmen des Umgangsrechts darf ein Elternteil grundsätzlich auch mit den Kindern in den Urlaub fahren. Sofern die Kinder den Urlaub nicht gewollt hätten, wäre es Aufgabe des betreuenden Elternteils gewesen, auf die Kinder einzuwirken, so dass diese in den geplanten Urlaub fahren wollen.


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