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Kein Doppelname für Kinder

Familienrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Es ist verfassungsrechtlich nicht geboten, Eltern zu ermöglichen, ihren Kindern einen Doppelnamen als Familiennamen zu geben.

Nach den Bestimmungen des BGB müssen sich  Eltern, die keinen gemeinsamen Familiennamen führen, entscheiden, welchen der beiden Elternnamen der Geburtsname eines gemeinsamen Kindes sein soll. Die Bildung eines aus den Namen der beiden Elternteile  bestehenden Doppelnamens ist nicht vorgesehen. Diese Regelung ist von davon betroffenen Eltern immer wieder als verfassungswidrig angegriffen worden. Das BverfG hat nun die Verfassungsmäßigkeit festgestellt.


BVerfG, 30.01.2002 - Az: 1 BvL 23/96

Quelle: FamRZ 2002, 306


Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Bearbeitung bleibt eine Haftung ausgeschlossen.

Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)

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