Unterhaltsbedarf - Mehrbedarf - Sonderbedarf bei Minderjährigen

Familienrecht

Der regelmäßige monatliche Unterhaltsbedarf von Minderjährigen wird von den Familiengerichten bundesweit der Düsseldorfer Tabelle entnommen, wobei die Oberlandesgerichte für ihre jeweiligen Bezirke Richtlinien zur Anwendung dieser Tabelle erlassen haben, deren Einzelheiten differieren.

Für die neuen Bundesländer sind die Tabellenwerte teilweise niedriger als für die alten Länder.

Die Sätze der Tabelle decken den gesamten Bedarf ab. Sie gehen davon aus, dass das unterhaltsberechtigte Kind beim betreuenden Elternteil wohnt, so dass kein Abzug für Wohnbedarf vorgenommen werden kann. Ferner unterstellt die Tabelle, dass das Kind bei einem der beiden Elternteile ohne zusätzliche Kosten krankenversichert ist. Ist dies nicht der Fall, kommen die Kosten der Krankenversicherung zu den Tabellensätzen hinzu. Auch Taschengeld, Aufwendungen für Spielzeug, Bücher, der Besuch sportlicher und kultureller Veranstaltungen, gehört im allgemeinen zu dem durch die Tabellensätzen abgedeckten allgemeinen Unterhaltsbedarf.

Die Tabellensätzen umfassen aber nicht etwaigen Mehrbedarf und auch nicht etwaigen Sonderbedarf.

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