AnwaltOnline - Familienrecht Januar 2018

Familienrecht

AnwaltOnline - Familienrecht Januar 2018

ISSN: 1511-8983

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Interessante Urteile

Zeitaufwand des Auskunftspflichtigen

Zur Bewertung des vom Auskunftspflichtigen aufzuwendenden Zeitaufwands ist grundsätzlich auf die Stundensätze zurückzugreifen, die der Auskunftspflichtige als Zeuge in einem Zivilprozess erhalten würde, wenn er mit der Erteilung der...


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Umgang des Kindes mit Großeltern und das Kindeswohl

Gemäß § 68 Abs. 3 Satz 2 FamFG kann im Beschwerdeverfahren auch gegen den Willen eines Beteiligten ohne erneuten Erörterungstermin entschieden werden.

Der Umgang der Großeltern mit dem Kind dient regelmäßig nicht seinem Wohl, ...


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HIV-Rente und die unterhaltsrechtliche Leistungsfähigkeit

Anders als Rentenleistungen nach dem ConterganStiftG sind Rentenleistungen nach dem HIVHG bei der Ermittlung der unterhaltsrechtlichen Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen, weil diese Leistungen auch der Versorgung der Angehörigen dienen. ...


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Keine Versorgungsehe bei verzögerter Beschaffung von Papieren

Die Annahme des anspruchsausschließenden Vorliegens einer Versorgungsehe bei einer Ehedauer von nicht mindestens einem Jahr ist nur dann nicht gerechtfertigt, wenn die Gesamtbetrachtung und Abwägung der Beweggründe beider Ehegatten im...


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Weitere Urteile zum Familienrecht

... finden Sie auf unserer Urteilsübersicht.

Qualifizierte Unterhaltsberechnung - € 79,95 incl. MwSt.

Den Unterhaltsanspruch kann man alle zwei Jahre überprüfen bzw. neu berechnen lassen. Eine Berechnung kann auch zwischendurch erfolgen, wenn berechtigte Annahme besteht, dass der Unterhaltszahler höheres Einkommen erzielt. Aber auch der Unterhaltszahler kann den Unterhaltsanspruch neu berechnen bzw. den Titel abändern lassen.

Verschenken Sie nichts: Eine fehlerhafte oder veraltete Berechnung kann teuer werden! Wird zuviel gezahlt, geht dies zu Lasten des Unterhaltschuldners, wird zuwenig gezahlt, sollte der Unterhaltsberechtigte eine Neuberechnung durchführen lassen. Die Berechnung wirkt aber nicht rückwirkend! Wenn Sie zu lange warten, verschenken Sie Ihr Geld!

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Das Thema des Monats

Unterhalt: Wer ist berechtigt und wer muss zahlen?

Unterhaltsansprüche können nach deutschem Recht bestehen:

1. Zwischen „Verwandten in gerader Linie“ (§ 1601 BGB), also zwischen Eltern und - sowohl ehelichen als auch nicht ehelichen - Kindern, Großeltern und Enkeln, Urgroßeltern und Urenkeln. Dabei kann es Ansprüche sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung geben.

2. Zwischen Ehegatten (§ 1360  BGB), auch wenn sie getrennt leben (§ 1361 BGB).

3. Zwischen geschiedenen Ehegatten (§ 1569 BGB).

4. Unterhaltsanspruch der Mutter eines nicht ehelichen Kindes gegen den Vater (§ 1615 l BGB) oder umgekehrt, falls der Vater das Kind betreut.

5. Zwischen den Partnern einer gleichgeschlechtlichen Eingetragenen Partnerschaft und ...


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Scheidung über AnwaltOnline

Damit Ihre Ehe (bzw. Lebenspartnerschaft) mit unserer Unterstützung einverständlich geschieden (bzw. aufgelöst) werden kann, müssen folgende Voraussetzungen vorliegen: Sie müssen mindestens ein Jahr getrennt leben; ein deutsches Familiengericht muss zuständig sein - dies ist fast immer der Fall.

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