[AnwaltOnline - Familienrecht September 2011]

Familienrecht

[AnwaltOnline - Familienrecht September 2011]

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* AnwaltOnline - Familienrecht                          September 2011 *
* von https://www.AnwaltOnline.com/familienrecht/                       *
* ISSN: 1511-8983                                                      *
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In dieser Ausgabe:

*1* Interessante Urteile & Neues

*2* Das Thema des Monats

*3* Mehr von AnwaltOnline

*4* Kontakt / Abonnieren / Kündigen / Adressänderung

*5* Impressum und Haftungsausschluss

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*1* Interessante Urteile & Neues

  >> Schwangerschaft und der Ausbildungsunterhaltsanspruch

Der Unterhaltsberechtigte verliert den Ausbildungsunterhaltsanspruch
gegenüber seinen Eltern nicht deshalb, weil er infolge einer
Schwangerschaft und der anschließenden Kindesbetreuung seine Ausbildung
verzögert beginnt. Das gilt jedenfalls insoweit, als der
Unterhaltsberechtigte seine Ausbildung nach Vollendung des dritten
Lebensjahres des Kindes - gegebenenfalls unter zusätzlicher
Berücksichtigung einer angemessenen Übergangszeit - aufnimmt.

BGH, 29.6.2011 - XII ZR 127/09

  >> Auch nach 52 Jahren keine Umbettung eines beerdigten Toten

Nur unter besonderen Umständen kann eine Umbettung eines beerdigten
Toten in Erwägung gezogen werden. Üblicherweise betrifft dies den Fall,
dass Bestattungsart und –ort nicht dem Willen des Verstorbenen
entsprechen. Schwierig wird es indes dann, wenn sich der Wille des
Verstorbenen nicht anhand objektiver Anhaltspunkte aufklären lässt.
[... weiterlesen ...]

  >> Scheidung - wenn der Partner nicht mitzieht

Im vorliegenden Fall hatte ein Ehepartner das Scheidungsverfahren mit
Nachdruck betrieben - der andere behauptete jedoch, es gäbe keinen
akzeptablen Grund für ein Auseinandergehen. Hier muss die Ehe dennoch
als zerrüttet angesehen werden, insbesondere da im vorliegenden Fall
[... weiterlesen ...]

  >> Aufstockungsunterhalt und Urteilsabänderung

Die Anwendung des § 36 Nr. 1 EGZPO und des darin enthaltenen
Zumutbarkeitskriteriums ist auf die Fälle beschränkt, in denen sich der
Abänderungsgrund aus dem Unterhaltsrechtsänderungsgesetz vom 21.
Dezember 2007 ergibt.

Die Abänderung einer rechtskräftigen Entscheidung über den Unterhalt
setzt [... weiterlesen ...]

In der Ausgabe für AnwaltOnline Direkt Kunden finden Sie
diesen Monat zusätzlich:

  >> Kindesunterhalt bei Auslandsaufenthalt kürzen?

  >> Wenn Kinder ein verwahrlostes Haus abfackeln ...

  >> Namen der Pflegeeltern annehmen?

  >> Mitversicherung in der Krankenversicherung nach der Scheidung

  >> Weitere Urteile der letzten 30 Tage

- Scheidung und die Lebensversicherung des ehemaligen Partners

- Anrechnung des Kindergeldes auf den Kindesunterhalt bei der Ermittlung des nachrangigen Ehegattenunterhalts

- Volle Erwerbsobliegenheit, wenn die Kinder drei sind?

- Vergütung für Praktikum eines Studenten kann für Kindergeld nachteilig sein

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Die oben genannten Urteile finden Sie hier:
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*2* Das Thema des Monats

 >> Unterhaltsforderungen - auch nachträglich möglich?

Entgegen landläufiger Ansicht ist die Forderung von Unterhalt für die Vergangenheit nicht ohne weiteres möglich. Hier gelten strenge Voraussetzungen, da ein Unterhaltsanspruch grundsätzlich erst dann entsteht, wenn der Unterhaltspflichtige dazu aufgefordert wird, Auskunft über sein Einkommen zu geben und Unterhalt zu zahlen. Dies ergibt sich aus § 1613 Abs. 1 BGB. Für dieser Aufforderung vorausgegangene Zeiträume kann abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen kein Unterhalt verlangt werden. Es ist daher wichtig, dass Unterhaltsberechtigte sich schnell um die Durchsetzung ihrer Ansprüche kümmern.

Ausnahmen: [... weiterlesen ...]

In der Ausgabe für AnwaltOnline Direkt Kunden finden Sie zusätzlich:

 >> Fiktive Einkünfte

Hat ein Unterhaltsschuldner kein ausreichendes Einkommen, könnte dieses aber erzielen, so können fiktive Einkünfte angerechnet werden. Ein häufiger Fall für die Anrechnung eines fiktiven Einkommens ist die Weigerung des Schuldners, eine Arbeit aufzunehmen, obwohl dies möglich wäre.
Weitere Gründe für die Anrechnung wären die mutwillige Arbeitsplatzaufgabe oder der Verlust der Anstellung durch eigenes Verschulden. Besteht kein ausreichender Grund, den Arbeitsplatz aufzugeben, [... weiterlesen ...]

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*3* Mehr von AnwaltOnline

  >> Rechtsberatung

Bei AnwaltOnline können Sie sich direkt von unseren Autoren (zugel.
Rechtsanwälte) beraten zu lassen:

  >> Unterhaltsberechung

Die Rechtsanwälte bei AnwaltOnline berechnen auf Basis der übermittelten
Daten Ihren Unterhalt unter Berücksichtigung der aktuellsten
Rechtsprechung für nur EUR 79,95 komplett neu. Die Berechnung enthält
eine ausführliche und individuelle Berechnung des Unterhalts in
nachvollziehbaren Einzelschritten, entsprechende Erläuterungen sowie
konkrete Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise. Rückfragen zur
Berechnung beantwortet Ihr Anwalt kostenlos, solange sich der
Sachverhalt nicht ändert oder erweitert.

  >> Einverständliche Scheidung

Die Anwälte von AnwaltOnline sind Ihnen bei der einverständlichen
Scheidung (bzw. Auflösung) Ihrer Ehe (bzw. Lebenspartnerschaft) gerne
behilflich. Wenn Sie Interesse an unserer Unterstützung haben, machen
wir Ihnen gerne ein kostenloses und unverbindliches Angebot.

  >> Mediation - Die Alternative zum Gerichtsverfahren

Mit einer Mediation bieten wir Ihnen ein schnelles, kostengünstiges
Verfahren zur Vermeidung teurer, langwieriger und oft Jahre andauernder
Prozesse. Lassen Sie sich ein Pauschalangebot von unseren in der
Mediation versierten Anwälten machen.

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Unternehmen.

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Rechtsabteilung. Somit ist eine Rechtsabteilung nun endlich für nahezu
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*4* Kontakt / Abonnieren / Kündigen / Adressänderung

  >> Kontakt

  >> Kündigen / Abonnieren / Emailänderung

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*5* (P) (C) 2011
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Immanuelkirchstraße 5
10405 Berlin
Fax: 01805 7794 94906
0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz; ggf. abw. Mobilfunktarif

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Vollständigkeit und Aktualität wird nicht übernommen. Urteile gelten nur
für den vorliegenden Einzelfall. Sie sollten nicht ohne rechtliche
Beratung auf den eigenen Fall übertragen werden.

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Sven Müller, Kornwestheim

Ich möchte mich für die doch schnelle Beratung bedanken.Obwohl, ich hätte da und dort ein Hinweis auf ein Gesetz bzw. Urteil odgl. gehoft um sich ...

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