Grundsicherung - Antragstellung

Betreuungsrecht

Anspruchsberechtigte Personen, die eine Rente wegen Alter oder unbefristeter voller Erwerbsminderung (früher: Erwerbsunfähigkeit) erhalten und deren Einkommen aus dieser Rente unter 844,- € liegt, werden ab Mitte Oktober von ihrem Rententräger über die Ansprüche nach dem GSiG informiert und erhalten gleichzeitig einen Antrag zugeschickt.

Diese Personen müssen also nicht bereits im Vorfeld einen separaten Antrag stellen, sondern sollen warten, bis sie Post vom Rententräger erhalten. Nur wenn sie bis Mitte Januar kein Schreiben vom Rententräger erhalten haben, soll zur Fristwahrung ein Antrag gestellt werden (Grundsicherung wird immer rückwirkend zum 1. des Monats der Antragstellung gewährt).

Achtung:

Da die Rententräger keine Möglichkeit haben, die Beträge mehrerer Renten an eine Person zu addieren, also immer nur die Werte der einzelnen Renten erfassen können, werden viele Personen, die mehrere Renten gleichzeitig beziehen, mehrfach angeschrieben.

Bei Addition dieser Renten würde deren Einkommen über dem Grenzwert von 844,- € liegen, so dass eigentlich keine Information hätte verschickt werden dürfen. Diese Personen sollten möglichst gleich dahingehend informiert werden, dass ihr Antrag auf Grundsicherung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit abgelehnt wird, so dass ggf. gar kein Antrag gestellt wird.

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Ich moechte auf die Online-Beratung nicht mehr verzichten. Ist viel besser als die kostenspielige und zeitaufwendige persoenliche Beratung. Alles ...

Sylwia Schuhmann, Schwebheim

In diesem Fall ist mein Geld sinnvoll angelegt. Ich hätte sonst vermutlich sehr viel höhere Kosten gehabt.

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