§ 53 Wirksamkeit einzelner Verfügungen

Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG)

(1) Eine Verfügung, durch die auf Antrag die Ermächtigung oder die Zustimmung eines anderen zu einem Rechtsgeschäft ersetzt oder die Beschränkung oder Ausschließung der Berechtigung des Ehegatten, Geschäfte mit Wirkung für den anderen Ehegatten zu besorgen (§ 1357 Abs. 2 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs), aufgehoben wird, wird erst mit der Rechtskraft wirksam. Das gleiche gilt von einer Verfügung, durch die die Einwilligung oder Zustimmung eines Elternteils, des Vormundes oder Pflegers oder eines Ehegatten zu einer Annahme als Kind ersetzt wird.

(2) Bei Gefahr im Verzug kann das Gericht die sofortige Wirksamkeit der Verfügung anordnen. Die Verfügung wird mit der Bekanntmachung an den Antragsteller wirksam.

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von radioeins

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenlose Anfrage    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,79 von 5,00) - Bereits 97.653 Beratungsanfragen

Nach einer enttäuschenden persönlichen anwaltlichen „Beratung“ fand ich hier schnelle und kompetente Hilfe; jeder Aspekt meiner Fragestellung wurd ...

U. F., Darmstadt

Sehr freundlicher Kontakt mit der Kanzlei und überaus schnelle, sowie konkrete Beantwortung meiner Fragen durch Dr. jur. Voß. Für schnelle Klärung ...

Nico Baumbach, Feldkirchen