Ohne Geltendmachung kein Schadensersatz für verlorenen Urlaub!

Arbeitsrecht

Kommt es nach mehrjähriger Prozessdauer aufgrund eines Beendigungsvergleichs zum rückwirkendem Ausscheiden eines Arbeitnehmers, so hat dieser keinen Anspruch auf Urlaubsabgeltung oder entsprechenden Geldschadensersatz für mehrere zurückliegende Urlaubsjahre der Prozessdauer, wenn keine entsprechenden Geltendmachungen oder Mahnungen erfolgten. Die Erhebung einer Kündigungsschutzklage beinhaltet nicht gleichzeitig die Geltendmachung von Urlaubs- und Urlaubsabgeltungsansprüchen.

LAG München, 03.12.2009 - Az: 4 Sa 564/09

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