Sozialauswahl und Lebensalter

Arbeitsrecht

Die Berücksichtigung des Lebensalters in Form von Sozialpunkten bei der Sozialauswahl ist zwar eine an das Alter anknüpfende unterschiedliche Behandlung, jedoch keine unzulässige Ungleichbehandlung und auch kein Verstoß gegen das AGG. Die Behandlung ist i.S.d. § 10 Satz 1 AGG gerechtfertigt, da sie zur sachlich gerechtfertigten Berücksichtigung von Chancen auf dem Arbeitsmarkt und im Zusammenspiel mit den übrigen sozialen Gesichtspunkten (Betriebszugehörigkeit, Unterhalt, Schwerbehinderung) nicht zu einer Überbewertung des Lebensalters führt. Die Bildung von Altersgruppen wirkt der Überalterung des Betriebs entgegen und relativiert damit zugleich die Bevorzugung älterer Arbeitnehmer.

BAG, 06.11.2008 - Az: 2 AZR 701/07

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