Kündigung nach Abmahnung - Vorwurf muss identisch sein!

Arbeitsrecht

Muss aus Gründen der Verhältnismäßigkeit einer Kündigung eine Abmahnung vorangehen, so müssen die entsprechenden Vertragsverletzungen gleichartig sein und in einem inneren Bezug zu der der Kündigung zugrunde liegenden negativen Zukunftseinschätzung stehen. Ein solcher Zusammenhang ist im vorliegenden Fall zwischen Höflichkeit und Kundenorientiertheit sowie der unterlassenen Einarbeitung von Kollegen nicht gegeben.

LAG Schleswig-Holstein, 11.06.2008 - Az: 6 Sa 3/08

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