Sachgrundlose Befristung auch bei Nennung eines Sachgrundes in Vermerk zu Verlängerungsvereinbarung?

Arbeitsrecht

Wurde anlässlich eines Abschlusses einer Verlängerungsvereinbarung ein Vermerk erstellt und dort ein Sachgrund für die Befristung angegeben, so führt dies nicht dazu, dass sich der Arbeitgeber nicht mehr auf eine kalendermäßige Befristung bis zur Dauer von zwei Jahren ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes berufen kann. Der Sachgrund einer Befristung muss weder im Vertrag stehen noch bei Abschluss des Vertrages mitgeteilt werden. Es ist ausreichend, wenn ein Sachgrund objektiv vorliegt. Der Arbeitgeber kann daher grundsätzlich auch einen anderen als dem mitgeteilten Sachgrund anführen oder sich hilfsweise auf eine andere Bestimmung berufen.

LAG Hamm, 14.02.2008 - Az: 17 Sa 2017/07

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Anwalt - Das Magazin

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 104.714 Beratungsanfragen

Ich werde Sie wärmstens weiterempfehlen!

Julian Marschner, München

Extrem empfehlenswert! Hätte niemals gedacht, dass eine Online-Beratung so schnell, umfassend, sachlich fundiert und im Wortlaut 1:1 in einen Vert ...

Verifizierter Mandant