Zurschaustellen eines Vibrators ist ein Kündigungsgrund!

Arbeitsrecht

Im vorliegenden Fall hatte die Kassiererin eines Supermarktes im Pausenraum ihren Vibrator herumgezeigt und lebhaft über dessen Vorzüge gesprochen - so laut, dass auch die Kunden dem Gespräch aufmerksam folgen konnten. Der Arbeitgeber kündigte auf grund dessen fristlos. Das Gericht bestätigte die Kündigung, da allein das Mitbringen und Vorzeigen sexuell motivierter Gerätschaften an der Arbeitsstelle bereits eine sexuelle Belästigung darstellt und daher Grund für eine fristlose Kündigung sein kann. Eine vorherige Abmahnung ist daher nicht erforderlich.

ArbG Frankfurt/Main - Az: 19 Ca 2539/05

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