Zurschaustellen eines Vibrators ist ein Kündigungsgrund!

Arbeitsrecht

Im vorliegenden Fall hatte die Kassiererin eines Supermarktes im Pausenraum ihren Vibrator herumgezeigt und lebhaft über dessen Vorzüge gesprochen - so laut, dass auch die Kunden dem Gespräch aufmerksam folgen konnten. Der Arbeitgeber kündigte auf grund dessen fristlos. Das Gericht bestätigte die Kündigung, da allein das Mitbringen und Vorzeigen sexuell motivierter Gerätschaften an der Arbeitsstelle bereits eine sexuelle Belästigung darstellt und daher Grund für eine fristlose Kündigung sein kann. Eine vorherige Abmahnung ist daher nicht erforderlich.

ArbG Frankfurt/Main - Az: 19 Ca 2539/05

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen vom mdr

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 104.893 Beratungsanfragen

Bin beeindruckt!

Boris Vetter, Hergatz

Zum Preis und Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich keine Bewertung abgeben, da ich keine Vergleichsmöglichkeit habe. Bin aber mit beidem zufrieden

Verifizierter Mandant