Bei fehlender Rücksichtnahme auf den Arbeitgeber droht die Kündigung!

Arbeitsrecht

Vorliegend hatte ein BVG-Busfahrer öffentlich geäußert, im Betrieb herrschten angeblich menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Daraufhin wurde ihm außerordentlich gekündigt. Hiermit hatte der Arbeitnehmer nach Ansicht des Gerichts seine Arbeitspflicht und seine Pflicht zur Rücksichtnahme auf seine Arbeitgeberin (BVG) grob verletzt. Es bestand hier die Gefahr, dass der Arbeitnehmer bei nächster Gelegenheit erneut rücksichtslos seine vermeintlich berechtigten Interessen öffentlichkeitswirksam verfolgen würde. Daher war die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses trotz einer Beschäftigungsdauer von neuneinhalb Jahren selbst bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist nicht mehr zumutbar - schließlich war noch zu berücksichtigen, dass der Betroffene bereits wegen anderer Pflichtverletzungen abgemahnt worden war.

LAG Berlin-Brandenburg, 29.04.2011 - Az: 6 Sa 2558/10

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