Verdacht der Bestechlichkeit - fristlose Kündigung!

Arbeitsrecht

Vorliegend bestätigte das Gericht eine Kündigung aufgrund eines begründeten Verdachts der Bestechlichkeit - der Arbeitnehmer hatte nämlich (angeblich) Schweigegeld gefordert. Hiermit hatte der Arbeitnehmer zu erkennen gegeben, dass er bestechlich ist. In einem solchen Fall muss dem Betroffenen nicht die Tat nachgewiesen werden - es genügt, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt. Zwar bestritt der Betroffene den Vorwurf, das Gericht sah die Kündigung dennoch als rechtmäßig an, da das Gericht aufgrund der Beweisaufnahme von der Richtigkeit des Vorwurfs überzeugt war.

LAG Rheinland-Pfalz, 06.06.2011 - Az: 10 Sa 456/10

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