Hackersoftware auf den Betriebslaptop geladen - Job weg!

Arbeitsrecht

Im vorliegenden Fall war auf den dienstlichen Laptop eines Geschäftsführers bei einem in der biomedizinischen Forschung führenden Unternehmen, das in seinen Datenbanken auch umfangreiche Patientendaten speichert, Hackersoftware heruntergeladen worden. Auch dann, wenn dem Geschäftsführer keine Absicht für ein betriebsschädigendes Verhalten durch Verwendung des Hackerprogramms nachgewiesen werden kann, so besteht dennoch in einem solchen Fall bei öffentlichem Bekanntwerden die Gefahr eines unternehmensschädigenden Datenskandals. Daher kann das Herunterladen eine fristlose Kündigung nach sich ziehen.

OLG Celle, 27.01.2010 - Az: 9 U 38/09

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